Sind Sie in Projekte involviert? Kennen Sie es auch, dass nicht alle Projekte glatt laufen? Wenn ja dann schauen Sie sich mal Critical Chain an!

Critical Chain setzt auf dem bestehenden Projektmanagement auf und erweitert dieses um zwei einfache Regelmechanismen. Drei einfache Tricks und schon fließen die Projekte wieder.

Überzeugen Sie sich selbst! Hier ein paar Erfolgsgeschichten unserer Kunden. Oder testen sie einfach schnell das Potential, das in Ihrem Unternehmen schlummert.

Little's Law . Zusammenhang zwischen Bestand-Auslastung und Durchlaufzeit

Eines der großen Ziele im Projektmanagement ist es die Geschwindigkeit der Projekte zu erhöhen und damit die Durchlaufzeit zu reduzieren. Hilfreich bei diesen Diskussionen sind ein paar Begriffe und Zusammenhängen.

Zusammenhand zwischen Bestand, Auslastung, Durchlaufzeit und Kapazität,

Das Diagramm (Little's Law) liest sich folgendermaßen:

Auf der X-Achse wird der Bestand (oft auch Work-in-Prograss benannt) abgetragen. Der Bestand ist die Menge des eingelasteten (geplanten) Aufwand im betrachteten Zeitraum. Oft wird der Bestand auch als Vielfaches der Kapazität angegeben. Wenn einem Team/Ressource eine Kapazität von 40h/Woche aufweist und für diese Zeit (Woche) 80h eingeplant sind dann ist der Bestand 80h/Woche oder 200% der Kapazität.

Die grüne Kurve zeigt die Auslastung. Sobald der Bestand kleiner 100% der Kapazität ist, ist das Team/Ressource entsprechend nur anteilig ausgelastet. Auslastungen über 100% sind normal nicht möglich. Dazwischen gibt es einen Übergangsbereich.

Die rote Kurve zeigt die Durchlaufzeit eines Auftrags. So lange man mit der Auslastung weit unter 100% liegt werden die Aufträge in einer minimal möglichen Durchlaufzeit ausgeführt. Sobald man mit der Auslastung in die Nähe der 100% kommt nimmt die Durchlaufzeit proportional mit dem Bestand zu. Auch hier gibt es dazwischen einen Übergangsbereich.

Wichtig ist die Grundaussage: zu viel Work-in-Progress führt zwangsläufig zu einer massiven Verlängerung der Durchlaufzeit.

Diese Zusammenhänge stammen aus der Fertigungssteuerung - dort heist das ganze dann "logistische Kennlinien", "Trichtermodell" oder "Little's Law".

in der Praxis ...

... ist es noch viel schlimmer. Sobald man mit dem Bestand deutlich über 100% hinaus plant wird eine Spirale von negativen Effekten in Gang gesetzt.

Der bekannteste ist das negative Multitasking. Durch die Überplanung wird man gezwungen zwischen den Projekten und Aufgaben zu wechseln. Der kreative "Flow" wird unterbrochen - es dauer typischerweise 15-30min bis man nach einem Taskwechsel diesen positiven Zustand wieder erreicht hat. Hierdurch geht Kreativität und Qualität verloren. Aber vor allem wird die Durchlaufzeit weiter verlängert - mit allen negativen Folgen.