industrielles und agiles Projektmanagement sind zweieiige Zwillinge - Projektmanagement 3.0

Agil und industrielles Projektmanagement sind zwei Seiten ein und der derselben Medaille oder nichts anderes als zweieiige Zwillinge. Wenn beide Ansätze das gleiche Ziel, langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs, verfolgen - dann kann systemisch kein Konflikt zwischen "industrialisiertem/klassischem" Projektmanagement sowie Agil existieren. Es nur eine Frage der konsistenten Steuerung und Verzahnung.

Warum wir oft einen Konflikt meinen zu erkennen, liegt daran, dass weder das agile noch das industrielle Projektmanagement sauber systemisch implementiert sind. Wichtig ist immer eine wirksame Begrenzung des Work-In-Progress, so dass die Termine auch realistisch einhaltbar werden und zum anderen eine Absicherung des Projektendes durch einen Puffer.

In der Praxis ist dies interessanterweise einfach zu realisieren. Eine mögliche saubere Implementierung von industriellem Projektmanagement ist Critical Chain mit einer Drum-Buffer-Rope Steuerung. Hierdurch wird sichergestellt, dass nie zu viel Work-In-Progress eingelastet ist. Die Endtermine werden durch Puffer am Ende des Projektes und Ressourcenausgleich im Portfolio abgesichert.

Das gleiche kann und muss auch im agilen Bereich erfolgen. Der Work-In-Progress muss zu den eingesetzten Kapazitäten passen und der Endtermin muss durch einen Puffer am Ende des Projektes abgesichert werden. Ob Scrum oder Kanban zur Flusssteuerung eingesetzt wird ist hierbei unerheblich. Das Konzept hier heißt „reliable Scrum“.

Vortrag (s.u.) und Open-Space auf der InterPM 2012 in Glashütten

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