| Taktung aufheben |
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Die untersten drei Ebenen der Pyramide dienen dazu ein Fundament zu bauen. Engpässe sind soweit wie möglich reduziert. Verhalten, Zuverlässigkeit und Vertrauen sind weitgehend aufgebaut. In solch einem Umfeld ist es nun möglich weitere höhere Optimierungen anzugehen.In vielen Unternehmen existieren Projektprozesse, die künstliche Synchronisationspunkte (vorgegebene Meilensteine oder Tollgates) vorsehen. An solchen Punkten wird das Projekt so lange angehalten bis alle Dokumente und Freigaben vorliegen - dann erst darf die nächst Phase begonnen werden. Der Projektablauf ist in starre Phasen gegliedert
Dabei gibt es keine physikalische Begründung für diese künstlichen Synchronisationspunkte
Wenn man diese Idee weiter denkt löst sich die Phasenstruktur eines Projektes vollständig auf. Es entsteht ein Arbeitsvorrat von Arbeitspaketen auf die der immer gleiche Elementarprozess "#2 Arbeitspakete bearbeiten" angewandt wird

Im Idealfall erfolgt die Definition der Arbeitspakete sogar rekursiv
Dieser Wegfall der künstlichen Synchronisationspunkte (Taktung) entspricht in der Fertigungstechnik dem Übergang von großen Losgrößen auf Losgröße eins. Losgröße eins ist hierbei der Schlüssel um den Fluss in der Fertigung optimal zu gestalten und die Bestände, an halbfertigen Waren, drastisch zu reduzieren.