| Arbeitspakete strukturieren |
|
Die nächste Optimierung betrifft die Strukturierung der Arbeitspakete selbst.
Oft werden die Arbeitspakete nach Teams oder Organisationseinheiten strukturiert. Damit entsprechen die Verantwortlichkeiten den Führungsstrukturen, was das Management scheinbar vereinfacht
und entsprechend viele Kommunikationswege
Des weiteren werden Arbeitspakete typischerweise so detailliert wie möglich erfasst und geplant
In High-Speed Projekten gilt daher, dass Arbeitspakete folgendermaßen strukturiert werden:
| So wenig Arbeitspakete wie möglich - so viele wie notwendig | |
| Ein Teammitglied eindeutig verantwortlich ist | |
| Möglichst wenige und wenn dann schlanke Schnittstellen (Abhängigkeiten) zwischen den Arbeitspaketen | |
| Detailtiefe so gering wie möglich und wenn dann nur im Engpass |
Das Ziel ist hierbei auf oberster Ebene nur wenige Arbeitspakete mit eindeutigen Verantwortlichkeiten zu definieren. Der Fokus liegt auf dem Management innerhalb des Arbeitspaketes und wird durch den Verantwortlichen getrieben.
Auf Basis der Verhaltensprinzipien (#1 Sofort-Prinzip, #2 Direkt-Prinzip und #3 Vertragsprinzip) kann der Projektmanager die weitere Strukturierung, Konzeption, Ausführung, Qualitätssicherung und Integration der Ergebnisse vollständig an den Arbeitspaketverantwortlichen delegieren. Dies ist der Elementarprozess "#2 Arbeitspakete verarbeiten".

Der übergeordnete Projektmanager wird nur benötigt, wenn es zu Problemen, Unklarheiten oder Konflikten innerhalb oder zwischen zwei Arbeitspaketen kommt. Er kann sich aber darauf verlassen, dass diese offenen Punkte an ihn herangetragen werden. Seine Aufgabe konzentriert sich darauf diese offenen Punkte schnell zu klären.