| schnelle Eskalation |
|
In jedem Projekt entstehen offene Punkte. Dies beginnt mit der Auftrags- und Arbeitspaketklärung, geht über Chang-Requests bis zu eingetretene Risiken oder auftretenden Problemen. Jeder offene Punkt birgt ein potentielles Risiko, je länger er ungeklärt bleibt desto höher der Folgeaufwand und die damit verbunden Latenzzeiten.Im High-Speed Projektmanagement werden zugunsten der Geschwindigkeit bestimmte Klärungen initial nicht vollständig durchgeführt. Es besteht daher ein erhöhter Bedarf offene Punkte schnellst möglich zu klären
§1 ein Projekt ist vollständig geklärt, wenn es fertig ist
§2 es entstehen ständig neue offene Punkte
Die "schnelle Eskalation" ist ein positives Ereignis - sie bringt ein Projekt vorwärts.
§3 jede Eskalation eines offenen Punktes ist die Chance das Projekt neu auszurichten
§4 ein Eskalation ist gut wenn sie schnell läuft und gilt erst als erfolgreich wenn sie ein Ergebnis hat
Damit ist der dritte Elementarprozess "#3 Klarheit schaffen" definiert.

Der Projektmanager sammelt bei ihm eingehenden Eskalationen. Bringt sie täglich in die richtige Reihenfolge (gemäß ihrer Auswirkung auf das Projekt und zeitlichen Brisanz) und kümmert sich mit jeder ihm zur Verfügung stehenden Energie um deren Klärung.
Bewährt haben sich folgende zwei Vereinbarungen:
- bei Problemen auf kritischen Kette
Eskalation muss innerhalb eines Arbeitstages bei der obersten Führungskraft des Bereichs vorliegen (Geschäftsführung, Vorstand) - 24h-Garantie des Auftraggebers
der Auftraggeber "garantiert" innerhalb 24h liegt zu jeder offenen Frage zum Projektauftrag eine Antwort vor